6. Oktober 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 6/2022 (September 2022) lesen Sie u.a.:

  • Data Librarianship: Aktuelle Entwick­lungen und Heraus­forderungen
  • Kommt es zu einem Comeback von Information Professionals in Medienunternehmen?
  • Open Access ist gut für die Wissenschaft, aber nicht ohne Risiken
  • Paper Mills als eine ernsthafte Bedrohung für die wissenschaftliche Integrität
  • Aktuelle Trends in der Hochschulbildung
  • Daten zur wissenschaftlichen Verlagsbranche
  • Sind A-Books die Zukunft des gedruckten Buchs?
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 5 / 2022

AUSSTELLUNGEN

  • Islam in Europa 1000–1250
  • Die Normannen

AUTOBIOGRAFIE
Uwe Wesel: Wozu Latein, wenn man gesund ist? Ein Bildungsbericht

RECHT
Jura für Nichtjuristen | Strafrecht | Strafvollzug | Straßen- und Schienenwegerecht | Zivilprozessrecht | Insolvenzrecht | Notarrecht

BIOGRAFIEN

PSYCHOLOGIE

MEDIZIN | GESUNDHEIT

BETRIEBSWIRTSCHAFT

uvm

Deutscher Bibliotheksverband fordert gesamtstaatliche Verantwortung
für den Erhalt des schriftlichen Kulturerbes

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) bekräftigt anlässlich des nationalen Festauftakts für das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 seine Forderungen zum Erhalt des schriftlichen Kulturerbes und unterstützt ausdrücklich die bundesweiten Handlungsempfehlungen der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK).

Die schriftlichen Überlieferungen in den Archiven und Bibliotheken Deutschlands sind das Gedächtnis der Kulturnation. Millionen von wertvollen Originalen sind jedoch durch Faktoren wie säurehaltiges Papier oder unzureichende Lagerung vom Verfall bedroht. Nach einer Analyse zum Erhalt der schriftlichen Überlieferung in Bibliotheken und Archiven der KEK werden für den Originalerhalt jährlich insgesamt 63 Millionen Euro benötigt, um auch nur 1% des geschädigten Kulturguts konservatorisch oder restauratorisch bearbeiten zu können.

Barbara Lison, Bundesvorsitzende des dbv, fordert in diesem Zusammenhang: „Für die Erhaltung des schriftlichen Kulurgutes benötigen die Bibliotheken die finanzielle Absicherung eines Bund-Länder-Förderprogramms zum Originalerhalt sowie die dauerhafte Etablierung der Koordinierungsstelle Kulturgut als zentraler nationaler Instanz für ein solches Programm. Wir unterstützen die berechtigte Forderung der KEK, die Bewahrung dieses Erbes als gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern zu begreifen. Die neue Bundesregierung muss daher dringend zusammen mit Ländern und Kommunen Verantwortung für die Bewahrung des schriftlichen Kulturerbes übernehmen, damit über eine gesamtstaatliche Strategie deutliche Synergie- und Effizienzeffekte geschaffen werden.“

http://www.bibliotheksverband.de