20. Oktober 2018
  NEWS

OEB Global: Bildungswesen unvorbereitet für digitalen Wandel

Die Akteure des Bildungs- und Ausbildungswesens sind viel zu unvorbereitet für den digitalen Wandel und sollten rasch aufholen, um neue Ansprüche erfolgreich bewältigen zu können.

Astrid Jaeger, Geschäftsführerin der OEB Learning Technologies Europe GmbH, die mit der OEB Global eine europäische Leitkonferenz für technologiegestütztes Lernen durchführt, ist überzeugt davon, dass sich das Bildungswesen “grundlegend und schnell” ändern müsse, um den neuen Anforderungen in Zeiten rasanter technologischer Umwälzungen gerecht zu werden.

“Technologie verändert die Gesellschaft. Die Art, wie wir heute leben und arbeiten, wird künftig nicht mehr dieselbe sein. Künstliche Intelligenz sorgt bereits jetzt dafür, dass Roboter auf beispiellose Weise in zahlreichen Fällen menschliche Arbeit ersetzen”, führt Astrid Jaeger aus. “Angesichts dieser Entwicklung hat der Bildungssektor die Aufgabe, Antworten auf die gewaltigen Herausforderungen dieser neuen Epoche zu finden. Im Zuge dessen werden sich auch das Bildungs- und Ausbildungswesen sowie die Beschäftigungsverhältnisse verändern. Die Ausbilder und Arbeitgeber befassen sich bisher zu wenig mit den kommenden Auswirkungen einer neuen Arbeitswelt, in der es die gewohnten Arbeitsplätze in jetziger Form nicht mehr geben wird. Wir müssen uns dringend mit diesen Veränderungen auseinandersetzen und für eine radikal veränderte Zukunft planen. Momentan sind wir kaum vorbereitet auf den grundlegenden digitalen Wandel.”

Die diesjährige OEB Global steht unter dem Motto “Learning to Love Learning”. Dies will Astrid Jaeger als Ermutigung für alle Akteure verstanden wissen, ihr Verständnis eigener Lernprozesse und deren Wichtigkeit zu überdenken und sich dabei für neue Ansichten zu öffnen.

“Lernen lässt sich künftig nicht mehr auf kurze Zeitspannen im Leben reduzieren”, erläutert die OEB-Geschäftsführerin. “Stattdessen wird es zu einem Kernstück des Lebens. Im Rahmen eines kontinuierlichen und zunehmenden technologischen Wandels, müssen wir ein neues Verständnis für eine höhere Wertschätzung des Lernens und dessen künftigen Stellenwert entwickeln. Wir müssen lernen, das Lernen zu lieben.”

“Die OEB Global 2018 findet in einer Zeit massiver gesellschaftlicher Veränderungen statt, in der sich alle Länder auf die Auswirkungen des rasanten technologischen Wandels einstellen müssen”, erklärt Astrid Jaeger. “Wir sind gefordert, unser bisheriges Konzept des Lernens zu ändern und das Lernen fit für die Zukunft zu machen. Es gilt, das Bildungswesen von grundauf zu erneuern und die nächste Generation mit neuen Ansätzen für das Lernen zu begeistern. Die Schlüsselfrage der Konferenz lautet: Wie können wir das schaffen? Es geht um ein äußerst spannendes, epochales, weltweit relevantes Thema. Deshalb halte ich die kommende OEB für die bislang wichtigste.”

In diesem Jahr wird die OEB Global erstmals zusammen mit Learning Technologies Germany stattfinden. Mit Learning Technologies, einer weltweit führenden Event-Marke für Lernen am Arbeitsplatz mit großen Veranstaltungen in Paris und London, inklusive globaler digitaler Community sowie dem branchenweit wichtigsten Award-Programm für “Corporate Learning” und “Development Professionals”, stärkt die OEB Global auch den eigenen Stellenwert als Konferenz im zunehmend wichtigen und wachsenden globalen Bildungssektor.

Die Organisatoren haben einen Call for Proposals für mögliche Beiträge zu wichtigen Konferenzthemen initiiert, der bis zum 30. April 2018 gilt. Eine vollständige Liste der Themen und ein Bewerbungsformular findet sich auf der Konferenz-Webseite https://oeb.global.

Die Konferenz begleitet eine führende internationale Messe, auf der die neuesten technologiebasierten Lösungen für Lernen und Ausbildung präsentiert werden. Die Organisatoren freuen sich, dass die gebuchte Ausstellungsfläche bereits jetzt ein neues Rekordhoch erreicht hat.

 



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