9. August 2020

Neue Buchreihe Perspektiven der Hochschuldidaktik

Erste Reihe mit interdisziplinärer Ausrichtung

Springer VS hat eine neue Buchreihe gestartet. Perspektiven der Hochschuldidaktik bietet Antworten auf aktuelle Fragen zu Lehrmethoden und ihrer Umsetzung in der Praxis. Die neue Reihe ist interdisziplinär ausgerichtet und wird Themen rund um die Hochschuldidaktik in verschiedenen Facetten fokussieren. Im Mittelpunkt stehen didaktische Trends, Methoden und Experimente – immer aus fachübergreifender Perspektive. „Damit schließen wir eine wichtige Lücke im Bereich Hochschuldidaktik. Die Reihe ist durch ihre interdisziplinäre Aufstellung einzigartig. Sie soll Raum geben für Tagungsbände und Monographien, die neue Zugänge in der Methodenlehre eröffnen“, sagt Dorothee Fetzer, Editorial Director Social Sciences and Humanities bei Springer VS. Die Buchreihe ist offen für verschiedene Ansätze, wobei Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und die digitalen Medien im Zentrum stehen.

Den Auftakt der Reihe macht das gerade erschienene Buch Methoden in der Hochschullehre. Es dient den Autoren als Forum, fachspezifische Herausforderungen anzusprechen und Lehrmethoden vorzustellen, die sich im Alltag bewährt haben. Zukünftig sollen etwa ein bis zwei Titel im Jahr erscheinen. Für 2020 sind bereits zwei weitere Werke geplant. „Die breite Vernetzung der Fachverlagsgruppe und die digitale Expertise von Springer waren für uns ein wichtiges Kriterium für die Zusammenarbeit“, betont Herausgeber Jörg Noller. Um digitale Einsatzmöglichkeiten in Schule und Lehre wird es auch im nächsten Band Was ist Digitalität? Philosophische und pädagogische Perspektiven der Reihe gehen. Zu den hochkarätigen Autoren gehören der Schweizer Philosophie-Professor Walther Zimmerli und Julian Nida Rümelin.

Das Thema Hochschullehre steht beim Bundesministerium für Bildung und Forschung derzeit besonders im Fokus. Der „Qualitätspakt Lehre“ soll die Betreuung der Studierenden und die Lehrqualität an Hochschulen gezielt fördern. Zwischen 2011 und 2020 hat der Bund dafür rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung gestellt.

Jörg Noller ist wissenschaftlicher Assistent an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Fach Philosophie. Er ist Tutorenausbilder und leitet verschiedene digitale Lehrprojekte. Weitere Herausgeber dieser Reihe sind Patricia Arnold, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Ulrike Hanke, Pädagogische Hochschule Freiburg, Jörn Loviscach, Fachhochschule Bielefeld, und Immanuel Ulrich, IUBH Internationale Hochschule Frankfurt.

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