14. April 2021
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In der Ausgabe
2/2021 (März 2021)
lesen Sie u.a.:

  • Hohe Präferenz für Gold-Open-Access unter Forschenden
  • Eine Krise ist nur eine gut getarnte Chance
  • Offene Forschungs­daten führen zu mehr Zitierungen
  • Big Data und Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die PEST-Analyse als Entscheidungs­grundlage für die Entwicklung einer Bibliotheks­strategie
  • Sind Influencer die neuen Infoprofis?
u.v.m.
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Ausgabe 2 / 2021

LANDESKUNDE

  • China erfindet sich neu – und verändert die Welt?
  • Der Zauber Indiens
  • Über „Duftende Imperien“ und Russlands Träume von Freiheit und von Amerika
  • Indonesien – die große Unbekannte

VOLKSWIRTSCHAFT

  • Die Stunde der Ökonomen
  • Mehr aus Weniger
  • Atlas der Weltwirtschaft

RECHT

  • Umwelt- und Planungsrecht
  • Bank- und Kapitalmarktrecht
  • Infektionsschutzrecht
  • Neuerscheinungen im Religions- und Religionsverfassungsrecht
  • Rechtsgeschichte

DATENBANKEN

KULTURGESCHICHTE

uvm

Rechtsabteilungen erwarten, dass in fünf Jahren mehr als 40 % der täglichen Arbeit
durch Legal Tech unterstützt wird

Eine neue europaweite Studie zur Entwicklung moderner, digitalisierter Rechtsabteilungen von Wolters Kluwer und der European Company Lawyer Association (ECLA).

Die Digitalisierungsstrategie von Rechtsabteilungen befindet sich derzeit in einer signifikanten Umbruchphase. Die Studie „Legal Departments in a Digital Era“ von Wolters Kluwer und der ECLA hat ergeben, dass ein erheblicher Anteil der Rechtsabteilungen in ganz Europa sich der Notwendigkeit von Veränderungen bei Organisation, Prozessen und Management durchaus bewusst sind. Hinsichtlich der Einschätzung des Reifegrades und der Identifizierung des dringlichsten Verbesserungsbedarfs wird jedoch klar, dass Rechtsabteilungen die Notwendigkeit einer Digitalisierungsstrategie zwar erkennen, aber oftmals konkrete strategische Umsetzungskonzepte fehlen und insgesamt erheblich mehr getan werden muss, damit von einer konsequenten Transformation dieser Geschäftsfunktion die Rede sein kann.

Angesichts der globalen Krise, die wir gerade erleben, bergen die Umfrage- und Untersuchungsergebnisse sogar noch größere Dringlichkeit – die „neue Normalität“ wird in Rechtsabteilungen dazu führen, durch den Einsatz moderner digitaler Lösungen die Rechtsabteilung von heute in eine intelligentere und effizientere Unternehmenseinheit umzuwandeln.

„Rechtsabteilungen haben oftmals nach der Maxime agiert “Never change a running system“. Wir sind deshalb derzeit von der Einführung hochmoderner Modelle und Ansätze immer noch weit entfernt. Wie die Studie jedoch belegt, herrscht großer Enthusiasmus in ganz Europa: Unternehmensjuristen erwarten erhebliche Veränderungen bei der Art und Weise, wie juristische Tätigkeiten mit der Unterstützung anwendungsorientierter Technologien erledigt werden“, so Jonathan Marsh, ECLA-President und Vice President, International General Counsel, bei Total Marketing & Services.

Die Studie Legal Departments in a Digital Era beruht auf quantitativen Interviews mit ca. 400 Unternehmensjuristen aus fünf europäischen Ländern: Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien und Belgien. Untersucht wurde, welche Fortschritte in Rechtsabteilungen hinsichtlich der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie bereits erzielt wurden und was die Hürden sind, die sie dabei überwinden müssen. Bei der Umfrage lagen die Schwerpunkte auf der Positionierung und den Prioritäten von Rechtsabteilungen innerhalb ihrer Unternehmen, den bestehenden Digitalisierungsstrategien, Organisation & Budget sowie auf der praktischen Erfahrung mit Legal Tech Tools.

Den vollständigen Studienbericht auf Englisch und eine kurze Zusammenfassung auf Deutsch können Interessenten auf der folgenden Seite kostenfrei herunterladen:
https://unternehmensjuristen.wolterskluwer.de/studien