2. Februar 2023
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

Der Finger im Buch. Die unterbrochene Lektüre im Bild

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider (Universität Leipzig) im Rahmen der Reihe 'Visuelle Systeme – Interdisziplinäre Perspektiven auf Schrift und Typografie'.

http://sbb.berlin/visuellesysteme

Aufgrund der jüngsten Pandemieentwicklung finden die Vorträge dieser Reihe bis auf weiteres virtuell statt.

Das Lesen werde wie das Schreiben immer wieder unterbrochen, klagt die Schriftstellerin Virginia Woolf 1928: Das sei ein Fluch der modernen Umwelt. Selbst die Bibliothek ist Teil „der Fabrik“ und lenkt ab.

Wie Woolf haben auch andere Literaten, etwa Marcel Proust oder Hermann Hesse, das Lesen kommentiert und seinen prekären Status betont. Schneider findet eine andere Quelle der Inspiration: die Kunst. Gemälde, Fotografien und Skulpturen halten eine Geste fest, die den Finger in das geschlossene Buch einführt. Diese intime Verbindung zwischen Buch und Lesergestalt ist selten, die Künstlerinnen und Künstler jedoch sind durchaus prominent: Raffael, Rubens und Angelika Kauffmann gehören dazu.

https://idw-online.de/de/event67420