2. Februar 2023
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2022

KUNST | FOTOGRAFIE
Utopie auf Platte

LANDESKUNDE

  • Letzte Geheimnisse des Orients
  • Russland | Putin

PHILOSOPHIE
Ökonomie bei Platon

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Alexander von Humboldt:
Geographie der Pflanzen

RECHT
Staatsrechtslehrer | Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Verwaltungsrecht | Insolvenzrecht | Steuerrecht | Umwelt- u. Planungsrecht | Zivilprozessrecht | Bürgerliches Recht | Schuldrecht

VERLAGE
150 Jahre Harrassowitz

BIOGRAFIEN
Frauenspuren

uvm

10 Millionen Netzpublikationen

Mehr als 10 Millionen Netzpublikationen (NP) bietet die Deutsche Nationalbibliothek zur Nutzung an, täglich werden es mehr: Inzwischen stellt der Zugang an Netzpublikationen rund 60% des gesamten Zugangs. Zwei Drittel des NP-Bestandes besteht aus periodisch erscheinenden Netzpublikationen (E-Journals und E-Paper) und rund ein Drittel aus Monografien (Hochschulschriften, Books on Demand, Musikalien, E-Books und Hörbücher). Der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek beträgt mehr als 42 Mio. Medieneinheiten. Knapp ein Viertel aller Bestände der Deutschen Nationalbibliothek ist also mittlerweile digital. Dieses Verhältnis wird sich in den nächsten Jahrzehnten immer weiter zugunsten der Netzpublikationen verschieben.

„10 Millionen Netzpublikationen, davon rund die Hälfte in den letzten drei Jahren – das ist Rückenwind für eine zentrale strategische Priorität der Deutschen Nationalbibliothek: Wir wollen unsere digitalen Sammlungen weiter ausbauen“, so Frank Scholze, der Generaldirektor der Deutsche Nationalbibliothek.

Ob auf Papier oder anderen Trägermaterialien oder in digitaler Form: Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt Bücher, Zeitschriften, Karten, Noten, Musik und vieles andere mehr – ohne Wertung, im Original und möglichst lückenlos. Um ihre Gedächtnisfunktion auch für neue Publikationsformate zu erfüllen, baut sie die digitalen Sammlungen aus und entwickelt attraktive und nutzergerechte Präsentationsformen. Mit ihren Diensten und Angeboten fördert sie die Informations- und Meinungsfreiheit und stärkt zentrale Werte unserer Demokratie.

Seit 2006 erstreckt sich der gesetzliche Sammelauftrag der Deutschen Nationalbibliothek auch auf Online-Publikationen, die sogenannten Netzpublikationen. Die Ablieferung der Netzpublikationen erfolgt über automatisierte Verfahren. Dabei werden die Metadaten in anerkannten internationalen Standards gemeinsam mit der digitalen Publikation übermittelt. Der Ablieferungsprozess der Medienwerke unterliegt einer maschinellen Qualitätskontrolle, bevor die Metadaten schließlich in den Katalog und die Volltexte in ein zertifiziertes Langzeitarchiv eingespielt werden, um dort „für die Ewigkeit“ bewahrt zu werden. Ob eine Publikation nur in den Lesesälen der Deutschen Nationalbibliothek genutzt werden kann oder im Web frei zugänglich ist, steuern die Abliefernden durch die Angabe von Zugriffsrechten in den Metadaten.

Ein Vorteil der Pflichtablieferung für die Verlage ist die Langzeitarchivierung ihrer E-Books und E-Journals durch die Deutsche Nationalbibliothek. Durch die Verzeichnung im eigenen und in kooperierenden Katalogen sind die Publikationen besser sichtbar; es kann ein Link auf die Homepage des Verlags mitgegeben werden und gegebenenfalls können Verlage auch von der Konvertierung ihrer mitgelieferten Metadaten nach MARC-XML profitieren.

In den "Digital Humanities" bündelt und entfaltet sich seit einigen Jahren schwerpunktmäßig der "Digitale Wandel" in den Geisteswissenschaften. Als eine der großen Gedächtnisinstitutionen Deutschlands bietet die Deutsche Nationalbibliothek ihre Datenbestände und digitalen Sammlungen in ihren Lesesälen für Wissenschaft und Forschung sowie für experimentelles und kreatives Arbeiten so weitgehend wie möglich an. Damit leistet sie ihren Beitrag dazu, dem archivierten Kulturerbe Deutschlands einen lebendigen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Die neben der Sammlung physischer Medienwerke entstandene umfangreiche Sammlung an E-Books, E-Journals, E-Paper und anderen digitalen Objekten ist nach den Vorgaben des Urhebergesetzes auch für eine automatisierte Analyse (Text und Data Mining) für wissenschaftliche nicht-kommerzielle Zwecke nutzbar.

https://www.dnb.de/netzpublikationen