7. Februar 2023
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In der Ausgabe 10/01-2022/23 (Jan./Feb. 2023) lesen Sie u.a.:

  • Bibliotheken und die Frage der Interims-Führungskräfte
  • Forderung nach einer standardisierten Kennzeichnung von Preprints
  • Soziale Medien: Ich teile, also weiß ich
  • Die „MINT-Lücke“ in Deutschland
    wird wieder größer
  • Trends 2023: Optimierte Technologien für Klimawandel, Gesundheitskrise etc
  • KI-generierte Texte und Inhalte:
    zwischen Chance und Gefahren
  • Studie: Seit den 1950er-Jahren kaum noch große wissenschaftliche Entdeckungen und Innovationen
  • Digitalisierung am Arbeitsplatz stellt für Beschäftigte oft eine Belastung dar
  • E-Science-Tage 2023
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 1 / 2023

ZEITGESCHICHTE
Die Schatten der Bonner Republik

LANDESKUNDE
Japan | Türkei | Iran | Indien

RECHT
Arbeitsrecht | Abfall- und Kreislauf­wirtschaftsrecht

BUCHWISSENSCHAFTEN
Neuerscheinungen

SOZIALWISSENSCHAFTEN
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KINDER- UND JUGENDBUCH
Was ist Krieg?

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Das beste Hamburg-Buch des Jahres: „Eine Stadt wird bunt“

Die Staats- und Universitätsbibliothek hat zum zehnten Mal
den Buchpreis „HamburgLesen“ verliehen

Der Jahrgang war auffallend stark, am Ende war sich die prominent besetzte Jury aber einig: Der Buchpreis HamburgLesen 2022 geht an die Text/Bild-Dokumentation „Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980 – 1999“. Das Herausgeberteam, bestehend aus Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm, nahm den Preis am Abend im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek entgegen. Seit 2013 wird der mit 5.000 Euro dotierte Buchpreis jährlich an einen Titel aus der aktuellen „Jahresproduktion“ vergeben, der sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

HamburgLesen steht unter der Schirmherrschaft der Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. Die Moderation übernahm Daniel Kaiser, Leiter des Literaturhauses Hamburg. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Duo InterKlang.

Katharina Fegebank (Wissenschaftssenatorin): „Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, sobald ich die Shortlist des HamburgLesen-Buchpreises sehe. Die Themen sind so abwechslungsreich und so bunt wie unsere Stadt. Den Autor:innen gelingt es auf ganz wunderbare Weise, dieses besondere Hamburg-Gefühl in Bildern und Worten festzuhalten. Damit schaffen sie es, dass Leser:innen von überall auf der Welt durch Bücher nach Hamburg reisen können. Mein herzlicher Dank gilt der Staats- und Universitätsbibliothek, dass sie zum zehnten Mal den Buchpreis HamburgLesen vergibt. Das diesjährige Preisträger-Buch „Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ zieht uns buchstäblich in die Straßen unserer Stadt. Das Werk zeichnet nicht nur die Entwicklung einer Subkultur in Hamburg nach, sondern zeigt uns, wie Menschen ihre Stadt über Jahrzehnte Stück für Stück gestalten und gemeinsam verändern. Bis heute sind die Eindrücke des Graffitis in der Hamburger Stadt- und Kulturlandschaft nicht wegzudenken. Ich gratuliere dem Herausgeber-Team ganz herzlich zu dem verdienten Sieg und hoffe, dass dieses Buch ein großes Publikum finden wird.“

Prof. Robert Zepf (Direktor der SUB): „Unser Buchpreis HamburgLesen 2022 wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Die Shortlist, die von Mitarbeiter:innen der Bibliothek und externen Expert:innen zusammengestellt wurde, passt in ihrer Vielfalt und Qualität wunderbar zu diesem ersten runden Jubiläum. Jedes der nominierten Bücher ist herausragend und lohnt die Lektüre. Die Text/Bild-Dokumentation ,Eine Stadt wird bunt. Hamburg Graffiti History 1980-1999‘ hat die Jury als vielseitig gestaltetes Gesamtkunstwerk auf der Grundlage einer beeindruckenden Rechercheleistung letztlich am meisten überzeugt. Sie ist eine Form moderner Zeitgeschichtsschreibung, die geschickt zwischen der (autobiografischen) Nähe der Herausgebenden zum Thema und einer historisch reflektierten Betrachtung balanciert.“

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann (Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Laudatorin): „Wir sollten die Ausdrücke von Alltagskultur und alltäglichem Leben, von Jugendkultur und diskursiven Lebensweisen nicht nur sehr ernst nehmen, wir sollten sie als Teil unserer Lebenswelt betrachten, sammeln, analysieren und bewahren. Und genau das tut das bemerkenswerte Buch ,Eine Stadt wird bunt‘ – noch dazu schön und anregend und niemals langweilig. Es ist wunderbar!“

Der Preisträger: Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm (Hg.)

EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999.
Hamburg: Double-H Archiv, 2021.

Die Preisverleihung wird am 4.11.2022 ab 17 Uhr live auf http://buchpreis.hamburglesen.de/ übertragen.

Pressefotos (ab ca. 20 Uhr): stabi.hamburg/pressefotos
(Credit: Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

Im Blog: https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=34610

Website mit Informationen zur Shortlist und zur Jury: http://buchpreis.hamburglesen.de/