15. Dezember 2018

b.i.t.online   6 / 2017
Nachrichtenbeiträge

Sören Auer positioniert die TIB als Informationszentrum für die Digitalisierung

Vera Münch
In den Fachvorträgen beim Festakt zur offiziellen Begrüßung des neuen Direktors der Technischen Informationsbibliothek (TIB) am 18. Oktober 2017 ging es fast ausschließlich um Wissensgraphen. Um zu verstehen, mussten die Festgäste Grundbegriffe des semantischen Webs wie RDF und Linked Data lernen. Auer will die TIB zum „Informationszentrum für die
Digitalisierung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft” machen, was er bereits seit seinem Amtsantritt im Juli propagiert. Jetzt hatte er es als Überschrift über seinen Vortrag und die Einladung gesetzt. Prompt wurden in den Grußworten erste Mahnungen laut, die TIB solle aber schon noch eine Bibliothek bleiben.

Richtlinien für kontinuierliche berufliche Entwicklung:
Prinzipien und Best Practices

Ulrike Lang
Die Sektion für Berufliche Fort- und Weiterbildung (CPDWL)
der IFLA hat im vergangenen Jahr Richtlinien für kontinuierliche berufliche Entwicklung, Prinzipien und Best Practices
veröffentlicht, die inzwischen in mehrere Sprachen, darunter auch ins Deutsche, übersetzt worden sind. Eine Übersicht zu Anspruch und Nutzen.

Zusammenschluss und Vielfalt in Eigenständigkeit
unter einem gemeinsamen Dach

Stephan Holländer
Im zweiten Jahr in Folge trafen sich die interessierten Mitglieder der beiden Schweizer Verbände Bibliothek Information Schweiz (BIS) und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der
allgemeinöffentlichen Bibliotheken (SAB) in Biel, um die Ergebnisse einer gemeinsamen Arbeitsgruppe für einen Zusammenschluss der beiden Verbände zu beraten.

Was lange währt...

Frank Seeliger
„The Day before you came” – am Vortag des Tages der Bibliotheken wurde der erste Innovationspreis für Bibliotheken in Berlin und Brandenburg vergeben.

Festvortrag

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Humboldt-Universität zu Berlin,
auf der Bibliothekskonferenz Berlin-Brandenburg am 23. Oktober 2017 (Innovationspreis 2017).

Mehr Geld für den Originalerhalt

Ursula Hartwieg
Letztlich geht es ja auch hier um's Geld. So war es schon bei der ersten, zwischen Bund und Ländern koordinierten Förderaktion für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Als Ergebnis intensiver Beratungen einigten sie sich im Sommer 2010 auf das einmalige Angebot von 600.000 Euro: 500.000 Euro aus dem Etat des damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien, Bernd Neumann, 100.000 Euro für die Länderseite aus dem Etat der Kulturstiftung der Länder. „Angebot” deshalb, weil beide Förderer vor der endgültigen Mittelfreigabe sehen wollten, auf welche Projekte das Geld bundesweit verteilt werden sollte. „Einmalig” deshalb, weil die potentielle Wiederholung der gemeinsamen Drittmittelbereitstellung vom Fördererfolg abhängig gemacht wurde.

Musik trifft Informatik

Ein Workshop auf der Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Informatik in Chemnitz

Jürgen Diet
Wie passen Musik und Informatik zusammen? Welche Verfahren können verwendet werden, um Musik mithilfe von Computern zu analysieren? Welche Anwendungsszenarien könnten auf den Analyseergebnissen aufsetzen? Das sind einige der Fragen,
die der Workshop „Musik trifft Informatik” auf der
Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Informatik zu beantworten versuchte. 16 Forschergruppen aus Deutschland, Österreich und Großbritannien präsentierten dort ihre Forschungsergebnisse und prototypische Anwendungen.