19. September 2018

b.i.t.online   4 / 2015
Nachrichtenbeiträge

Kultur zum Spielen – „Coding da Vinci“ frei

Roland Koch
Eltern kennen die Situation oft ganz gut. Beim Spaziergang entdecken die Kinder eine hübsche Pflanze und würden nur allzu gern wissen, was das wohl ist. Mama und Papa sehen sich dann nicht selten verlegen an und schlagen vor, zu Hause im großen Pflanzenatlas nachzuschlagen. Hätten sie gewusst, ob da eine Wilde Möhre, eine Nickende Diestel oder ein Scharfer Hahnenfuß am Wegrand stehen, wäre das eine tolle Wissensvermittlung für den Nachwuchs gewesen. Doch Abhilfe naht für Eltern wie andere Pflanzenfans: Vier junge Studierende aus Berlin, drei Informatiker und eine Produktdesignerin, haben eine App entwickelt, die die Grünzeug-Bestimmung leichter macht. Mittels Smartphone können künftig auch Laien lernend die Natur entdecken.

True Fiction: Die Digitalisierung unseres Alltags frei

Marlies Ockenfeld
Die Deutsche Gesellschaft für Information und Wissen e.V. (DGI) hat für das DGI-Forum Wittenberg vom 24. bis 29. September 2015 ein fesselndes Programm auf die Beine gestellt. Es spricht große Fragen des vernetzten Informationszeitalters informationswissenschaftlich und politisch in der ganzen Breite ihrer Auswirkungen an. Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden ein facettenreiches Bild der Informationsgesellschaft entwerfen. Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben die Möglichkeit, sich konstruktiv-kritisch mit den öffentlichen, privaten und industriellen Entwicklungen des Informationszeitalters auseinanderzusetzen.

Anforderungen von Studierenden an Lernräume frei

Ergebnisse einer Umfrage am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Sommersemester 2015

Friederike Hoebel und Michael W. Mönnich
Die intensive Nutzung von Bibliotheken als Lernraum ist ein inzwischen bekanntes und von der bibliothekarischen Öffentlichkeit deutlich wahrgenommenes Phänomen, das auch im Programm des diesjährigen Bibliothekartages in Nürnberg seinen Niederschlag fand. Die Vorträge und Diskussionen fokussierten dabei meist auf Probleme, die durch das unzureichende Platzangebot verursacht sind und auf Maßnahmen, die ergriffen werden, um diesem Missstand zu begegnen. Die Gründe für die verstärkte Nutzung von Campus und Bibliotheken als Lernort bleiben dabei oft diffus und zu unspezifisch für ein strategisches Lernraum-Management. Auch die Wünsche Studierender bezüglich der Lern-Infrastruktur und technischen Ausstattung sind häufig nicht systematisch erfasst und werden mitunter reaktiv aus Nutzungsgewohnheiten abgeleitet.